Startschuss einer losen kleinen neuen Serie: Hier geben Vögte einen kleinen Einblick in ihre Karriere als Vogt in der BSW. Was hat sie dazu getrieben diesen teilweise doch sehr stressigen Job zu übernehmen? Den Anfang macht walli66. Andere Vögte können hier gerne auch einen Einblick geben, einfach bei mir melden. – docron.
Warum bin ich eigentlich Vogt geworden, mal überlegen.
Unser alter Vogt war nie da, eigentlich kannte ich ihn auch gar nicht. Da er nie da war und trotzdem Vogt, dachte ich mir, ist ein easy Job, nicht viel zu tun, auch wenn ich schon mehr tun wollte als gar nichts. Und klingt schon toll so ein Titel: Vogt, Klasse. Also habe ich unseren BM gefragt, ob ich den Job haben könnte, und er sagte ja.
Daraufhin beschäftigte ich mich mal mehr mit dem Job als Vogt, und merkte schnell, dass dies durchaus kein Prestigejob ohne Arbeit ist, wenn man ihn ernsthaft ausfüllen möchte. Erfreulicherweise merkte ich aber, dass mir diese Arbeit im Fairness-System durchaus liegen könnte. Zu diesem Zeitpunkt lernte ich eine andere neue Vögtin kennen, und wir arbeiteten uns gemeinsam durch Ausfragen der erfahreneren Vögte ein. Immer, wenn eine von uns etwas Neues entdeckte oder erfragt hatte, gaben wir uns gegenseitig Tipps und Anregungen. Ich beobachtete und lernte, und irgendwann traute ich mich dann auch mal, den ersten Beschwerdeführer anzunehmen und den Fall im Forum zu posten. Noch später traute ich mich dann, zum ersten Mal auch einen Fall wirklich zu bearbeiten. Dies hat mir wirklich Spaß gemacht.
Inzwischen bin ich Landvogt, habe immer noch Spaß an der Fairnessarbeit, und sie nimmt einen großen Raum in meiner Zeit in der BSW ein.
Schlagworte: Gedanken, Vogtwerden, walli66